Ich habe in der Bücherecke einen neuen Buchtipp: Jörg Starkmuth: Die Entstehung der Realität.

Das Buch habe ich zum ersten Mal bereits vor ungefähr einem Jahr gelesen. Der Grund, warum ich es jetzt erst vorstelle, ist nicht, dass ich es mit Euch nicht teilen wollte. Es ist einfach so, dass ich der Meinung war, ich müsste das Buch noch einmal komplett gelesen haben, um darüber schreiben und dem Buch gerecht werden zu können.

Das Problem war dabei das Wörtchen „komplett”. Auch jetzt habe ich es nicht geschafft, das Buch noch einmal komplett zu lesen. Deshalb versuchte ich, mich darauf zu verlegen, einzelne Kapitel heraus zu greifen. Aber auch hier: Kaum hatte ich ein Kapitel begonnen, machten sich meine Gedanken auf die Reise und machten ihre eigene Realität zu dem Gelesenen...

Aber es hat sich endlich so weit gesetzt, dass ich es einigermaßen verarbeitet habe. Nicht zuletzt die Informationen über die neue Physik haben mir dabei geholfen, die ich durch Hans-Peter Dürr, einen Träger des alternativen Nobelpreises, bekommen habe. Besonders der 8-teilige Vortrag von Hans-Peter Dürr an der TU Clausthal hat mich beeindruckt. Der erste Teil ist hier zu finden, der Rest dürfte dann nicht schwer weiterzuverfolgen sein: http://www.youtube.com/watch?v=oVEQoUynYHk

Das soll nun nicht heißen, dass das Buch nur was für Physiker ist. Ich finde, jeder sollte es einmal gelesen haben. Es schließt die Diskrepanz zwischen der klassischen physikalischen Betrachtung, dass man nur weit genug zerlegen muss, um das Atomos, das unteilbare Kleinste zu finden, dem „Matsch”, der beim Urknall vorhanden gewesen sein muss und der Spiritualität. Und das auf eine sehr anschauliche und allgemein verständliche Weise.

Warum ich dann ein Problem hatte, darüber zu schreiben? Na ja, lesen, verstehen und in mein eigenes Weltbild einbauen ist doch etwas anderes als darüber zu schreiben. Aber ich kann Euch jetzt schon sagen: Ich werde das eine oder andere Thema daraus selbst noch einmal aufgreifen. Beklagt Euch also nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt!