Ich habe diese Woche gelesen, dass die Risikobereitschaft laut einer Studie für 2010 unter den 14 - 29-Jährigen bei gerade mal 20 Prozent, bei den Älteren bei sage und schreibe 14 Prozent liegt. Zehn Jahre zuvor waren die Werte noch 36 beziehungsweise 29 Prozent. Ich finde das sehr bemerkenswert.

Was bedeuten denn diese Zahlen?

Nach meiner Erfahrung ist Erfolg mit einer gewissen Risikobereitschaft verbunden, mit der Bereitschaft, Fehler zu machen. Aber auch mit der Bereitschaft, eingefahrene Wege zu verlassen und einen neuen Weg einzuschlagen, der eventuell in einer Sackgasse enden könnte. Mit der Bereitschaft, einfach einmal etwas völlig Neues zu wagen. Man sollte also etwas Risiko-freudiger sein als der Durchschnitt, und schon hat man die Chance, erfolgreicher zu sein als der Durchschnitt!

Das ist natürlich nicht alles, um erfolgreich zu sein, aber ich finde, es lohnt sich, einmal diesen Aspekt zu bedenken.

Was hat das aber mit diesen Zahlen zu tun?

Das ist doch ganz einfach: Um heute erfolgreich zu sein, braucht es weniger Risikobereitschaft als noch vor 10 Jahren...