Heute habe ich ein kleines, aber feines, Erfolgsrezept für Kleinunternehmer. Na ja, genau genommen gilt es für jeden Unternehmer, aber die „Großen” gehören ja nicht zu meiner Zielgruppe.

Heute geht es in drei Stufen darum, was ich anbiete, wem ich es anbiete und wie ich es anbiete.

Wenn Du mit einem Unternehmen Erfolg haben möchtest, dann solltest Du dir als erstes überlegen, welche Leistung Du anbietest. Diese Leistung sollte zwingend etwas sein, das dir Freude macht. Oder kannst Du dir vorstellen, ständig etwas zu tun, das dir keinen Spaß macht? Gegen das Du vielleicht sogar eine Abneigung hast (oder im Laufe der Zeit sicherlich entwickeln wirst)? Glaube mir, deine Kunden werden oft noch vor der Auftragserteilung merken, dass die Energie, die Du in die Leistungserbringung steckst, nicht optimal ist. Das letzte Quäntchen Einsatz fehlt, weil es benötigt wird, deine Abneigung dagegen zu überwinden. Oder aus deiner Sicht: Etwas mit Spaß zu erledigen, läuft einfach leichter von der Hand (ist energiesparender), oder Du erreichst mit dem selben Einsatz an Energie mehr als Du bei einer ungeliebten Aufgabe erreichst.

Es wäre praktisch, wenn Du diese Leistung bereits beherrscht. Oder sie gehört jedenfalls zu deinen Stärken und Du kannst dich daher leicht einarbeiten. In meinen Augen wäre es zum Beispiel Blödsinn, wenn ein völlig unmusikalischen Mensch beschließen würde, Opernsänger zu werden. Es ist einfach effektiver, seine Stärken zu stärken als die Schwächen zu verbessern. Wenn Du etwas bereits gut kannst, dann führt eine Verbesserung in Richtung sehr gut. Wo kommst Du raus, wenn du etwas Mangelhaftes verbesserst?

Dann darfst Du dir überlegen, wem Du deine Leistung anbieten möchtest, zum Beispiel leidenschaftliche Briefmarkensammler. Auch hier wieder gleich eine Einschränkung: Die Menschen, mit denen Du dann zu tun hast, sollten zu dir passen. Muss ich erwähnen, dass der tägliche Umgang mit Menschen, die nicht zu Dir passen, Dich krank machen kann? Verstehst Du das unter Erfolg?

Je genauer Du die Zielgruppe eingrenzen und benennen kannst (leidenschaftliche Briefmarkensammler, die Papst-Fans und schon in Rente sind), desto passgenauer wirst Du diesen Menschen auch sagen können, was Du ihnen zu bieten hast.

Und schließlich, wenn klar ist, was Du wem anbieten möchtest, kommt die Kommunikation. Andere sagen Werbung, wieder andere Marketing dazu. Es heißt ja: Klappern gehört zum Handwerk. Je lauter Du klapperst, desto mehr wirst Du gehört. Ohne Klappern geht es einfach nicht! Woher soll denn dein Kunde wissen, dass Du da bist und was Du ihm zu bieten hast?

Natürlich gilt auch hier: Die Art des Klapperns sollte zu dir passen. Desto glaubwürdiger kommst Du rüber. Überlege Dir dazu einfach, wie Du reagieren würdest, wenn Du als erstes ein geschniegeltes Hochglanzprospekt von einem Unternehmen in der Hand halten würdest, in dem der Unternehmer mit Schlips und Kragen abgelichtet ist und seine Leistung in gestelztem Marketing-Deutsch angepriesen wird? Wenn sich dann aber herausstellt, dass der Unternehmer ein hemdsärmliger Handwerker ist? Passt das? Ist das authentisch?

Diejenigen, denen Hemdsärmeligkeit beim Klappern nicht passt, werden wohl kaum zu dem Menschen gehören, mit denen dieser Handwerker gut kann. Warum also nicht gleich die unpassenden Kunden beim Klappern aussortieren?

Du kannst natürlich zuerst überlegen, wem Du etwas anbieten möchtest, bevor Du dazu kommst, was Du ihm anbietest. Aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, die erstgenannte Reihenfolge ist einfacher.

Zum Schluss darf auch wieder einmal ein bisschen Eigenwerbung sein: Um herauszubekommen, was Du wem wie anbieten willst, gehört eine gehörige Portion Kenntnis über Dich selbst. Ich kann Dir dabei helfen. Einfach das Kontaktformular ausfüllen oder anrufen unter 07162-1454728.