Heute habe ich einen sehr, sehr interessanten Gast-Beitrag von Kristal. Vorsicht: Dieser Text rüttelt heftig! Eigentlich wollte ich bei Gastbeiträgen oder Kommentaren keine Pseudonyme zulassen. Aber diese Frau ist seit mehr als 20 Jahren unter diesen Pseudonym bekannt, deshalb mache ich hier mal eine Ausnahme. Also, los geht´s:

Der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“. So hat sich der Mensch schnell an die Vorteile gewöhnt, die die modere Zivilisation gebracht hat. Wer möchte denn heute noch auf fließendes warmes Wasser verzichten? Wer will heute noch 50 Stunden und mehr in der Woche arbeiten? Oder auf die große Auswahl an Lebensmitteln aus dem Supermarkt verzichten?

Kaum jemand.

Doch die sogenannte Zivilisation bringt auch Dinge mit sich, auf die wir besser verzichten sollten. Es gibt nämlich auch eine Kehrseite all dieser offensichtlichen und tollen Errungenschaften.

Nur: Kaum jemand nimmt sie wahr!

Es ist ja so bequem, in den nächsten Supermarkt zu gehen, sich für wenig Geld ein Fertiggericht zu kaufen, um es dann ruck zuck im Backofen oder – noch schlimmer – in der Mikrowelle innerhalb von wenigen Minuten heiß auf den Tisch zu bringen.

Und niemand merkt, was er sich damit antun kann?

Oh doch, der Körper gibt sehr eindeutige Signale, dass er den ganzen Müll, den Mensch da in sich rein schiebt, gar nicht haben will.

Doch mal ganz ehrlich: Wer von uns achtet darauf? Weil ja alle dies und das haben, scheint es normal zu sein, im Alter schlecht sehen oder hören zu können. Schließlich haben es ja alle anderen auch.

Mal ehrlich: Glaubst Du, dass Karies normal ist?

Es gibt nur wenige Kinder, die davon verschont werden. Selbst wenn Kinder sich gut die Zähne putzen, weil die Eltern darauf achten, haben heute schon die Kleinsten Probleme mit faulen Zähnen.

Der Zahnarzt Dr. Schnitzer hat bewiesen, dass die Umstellung auf „menschengerechtes Essen“ die Zahngesundheit fördert. Im Gegensatz dazu reagiert der Körper bei falscher Kost mit Zahnuntergang.

Das, was wir häufig als Krankheit erleben, ist der Versuch des Körpers, etwas ins Lot zu bringen, uns auf Missstände aufmerksam zu machen.

Und keiner – oder kaum einer – von uns hinterfragt: Was könnte denn die Ursache für die 3-Tages-Koliken eines Säuglings sein? Das ist doch normal, das haben doch alle. Nein, das ist nicht normal! Der kleine Organismus wird mit so vielen Dingen überschüttet, die nicht gut für ihn sind, die ihn krank machen.

Milchschorf, Windelsoor, ein wunder Po, Mittelohrentzündungen, die immer wieder kehren. Das ist nicht normal. Natürlich – klar, das hatten auch Kinder schon vor 50 Jahren. Doch es kam wesentlich seltener vor, halt weil es nicht normal ist.

Wir sehen es als normal an, wenn ein Baby sich die Seele aus dem Leib schreit. Nun, wie soll das Baby denn sonst auf seine Not aufmerksam machen? Nein, ein Schreikind ist nicht normal, selbst dann nicht, wenn es tausende andere auch tun.

Und wer glaubt, dass es normal ist, wenn eine Schwangere sich die Seele aus dem Leib spuckt? Eine schwangere Frau hat oft mal sehr seltsame Gelüste. Gurken mit Schlagsahne zum Beispiel. Das hängt damit zusammen, das der weibliche Körper sehr eindeutig zu verstehen gibt, dass bestimmte Aufbaustoffe fehlen. Und die morgendliche Spuckerei ist der Versuch, überflüssige oder falsche Dinge loszuwerden.

Es ist nicht normal, wenn Frauen kurz vor oder während der Menstruation unter starken Schmerzen und Krämpfen leiden!

Wir alle kennen das auf die eine oder andere Art und Weise: Wenn wir zu viel gegessen haben, oder etwas, was uns nicht bekommt, reservieren wir die Toilette erst mal eine Weile für uns. Der Körper reagiert mit Erbrechen und/oder Durchfall. Also: Wenn es viele haben, dann schient es doch normal zu sein.

Oh und der Geruch, wenn jemand vor uns im Badezimmer war. Ist es denn normal, dass es so stinkt, das man befürchten muss, dass die Kacheln von den Wänden fallen?

Nein auch das ist nicht normal. Jeder, der seine Ernährung umgestellt hat, zum Beispiel auf Vegan oder Rohkost, wird bescheinigen, dass der Gestank zunächst einmal stärker wurde. Der Körper hat die Gelegenheit genutzt, all den Müll und Schnodder, der da so im Darm fest hing, loszuwerden. Wenn der Körper sich dann seiner Altlasten befreit hat, lässt auch der Gestank nach. Aber es ist ja normal, dass es nicht nach Veilchen duftet, wenn jemand auf der Toilette sein Geschäft erledigt hat.

Es ist nicht normal, solche Blähungen zu haben, dass sich die Bettdecke hebt!

Es ist einfach nicht normal, wenn wir 3 Mal im Jahr einen heftigen Infekt haben mit einem Schnupfen, bei dem wir eine „Epidemiepackung“ Papiertaschentücher verbrauchen. Vielleicht könnt Ihr Euch noch an Zeiten erinnern, wo man Stofftaschentücher benutzte (ich fand es immer ekelig)? Die Leute hatten vielleicht 5 oder 10 davon und kamen damit über die Runden. Heute? Undenkbar. Aber es scheint ja normal zu sein, mindestens 10 Packungen à 10 Papiertaschentücher pro Schnupfenattacke zu verbrauchen.

Ist es normal, wenn Leute so viel Ohrenschmalz produzieren, dass sie alle 2 oder 3 Jahre zum Ohrenarzt gehen müssen, um die Ohren ausspülen zu lassen? Ist es normal, wenn Hals-Nasen-Ohrenärzte ihren Patienten Röhrchen implantieren, damit die Flüssigkeit, weil es so viel ist, abfließen kann?

Wer hält es für normal, dass wir uns ständig irgendetwas außerhalb der Mahlzeiten in den Mund schieben müssen, weil wir permanent hungrig sind?

Der Körper setzt damit ein eindeutiges Zeichen, dass er mit dem, was wir gegessen haben, nicht zufrieden ist und fordert so auf diese Weise zum Beispiel mehr Vitamine oder Mineralien ein.

Ist es denn normal, dass heute schon 9 jährige an Altersdiabetes leiden und stark übergewichtig sind?

Was denkst Du: Ist es denn normal, dass sich der Körper an Sachen, die nun wirklich nicht gerade die Gesundheit fördern, gewöhnt hat? Da wären zum Beispiel Unmengen an Kaffee zu nennen. Zwar wunderst sich so mancher, warum er innerlich unruhig ist, aber auf den Kaffeekonsum kommt der Verstand nicht – doch der Körper reagiert.

Du hältst es für normal, wenn du am Abend eine Flasche Rotwein getrunken hast, dass Du am nächsten Tag Kopfschmerzen hast. Der Körper setzt ein eindeutiges Signal: Mir bekommt das gar nicht! Dem begegnen viele mit dem Griff zur Kopfschmerztablette.

Osteoporose, Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes – normal? Nein, auch das nicht.

Asthma, Pollenallergie, Neurodermitis haben ja so viele und es werden immer mehr – also normal?

Lebensmittel- und Kontaktallergien werden immer häufiger. Demnach muss es wohl normal sein – oder?

Künstliche Hüft- und Kniegelenke? Verschleiß-Erscheinungen, obwohl wir heute, im Vergleich zu früher, körperlich weniger schwer arbeiten müssen. Dennoch haben die Klinken und Operateure immer mehr zu tun. Scheint normal zu sein….

Ist es normal, dass wir in unseren Breiten immer mehr so kommunizieren?

http://www.saarbruecker-homepage.de/component/k2/item/345-einstein-hatte-recht

Und was denkst Du: Ist es normal, nach 2 Treppen zu schnaufen wie ein Walross?

Normal geworden sind auch Schlafstörungen, Depressionen und Burnout.

Normal: Antidepressiva, Beruhigungstabletten, Kopfschmerztabletten, Schlaftabletten, Tabletten und Antidepressiva für Haustiere?

Sicher fallen Euch noch eine ganze Reihe von Sachen ein, die nicht normal sind und vor allen Dingen nicht normal sein können.

Krankheiten kommen nie über Nacht, es dauert Monate, Jahre oder auch manchmal Jahrzehnte bis wir – bildlich gesprochen – die Quittung für unseren Lebensstil bekommen.

Wenn es uns gelingt zu erkennen, welche Bedürfnisse unser Körper – und das gleiche gilt auch für den Geist – hat, die wir anhand all der Signale erkennen können, sind wir auf dem besten Weg, ein Leben in Harmonie und Gesundheit genießen zu dürfen.

Dabei bedarf es doch recht wenig! Es sind nur wenige Punkte, die es zu beachten gilt:

  • Gute Ernährung, möglichst frisch mit einem hohen Anteil an Rohkost und ohne Zusatzstoffe
  • Ausreichend frisches klares Wasser, nicht nur von außen
  • Bewegung, am besten an der frischen Luft
  • Genügend Schlaf

Das reicht als Basis!

Jetzt möchte ich noch ein paar Worte zu der Entstehung von Erkrankungen und den Signalen schreiben.

Zunächst wird der Körper geschwächt. Das erleben wir in Form von Müdigkeit. Uns fehlt – einfach ausgedrückt – Energie. Oftmals zeigt sich die Schwäche auch in einer Tagesmüdigkeit, oder wir kommen, selbst wenn wir lange genug geschlafen haben, einfach am Morgen nicht aus den Federn. Auch Antriebsschwäche ist so eines der Signale, dass sich möglicherweise im Körper etwas tut, was sich, wenn´s dolle kommt, zu einer Krankheit entwickeln kann.

Die Energie geht immer weiter in den Keller, man fühlt sich einfach unwohl und weiß gar nicht so recht warum.

Zu der Abgeschlagenheit gesellt sich eine Infektanfälligkeit. Die Haut beginnt, mit Juckreiz zu reagieren. Wer zwischendurch immer mal wieder scheinbar grundlos Niesattacken bekommt oder auch Reizhusten, mit Übelkeit zu unterschiedlichen Zeiten zu kämpfen hat oder schlechter Laune, obwohl man sonst eher ein Typ ist, der eher von der freundlichen und fröhlichen Sorte ist, bekommt weitere Signale.

Signale sind auch Grübeleien, leichte depressive Verstimmungen und Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, ein schlechter Atem, Käsefüße, stark riechender Körperschweiß, blasse Haut, bei Frauen Schmerzen vor oder während der Regel, Ringe unter den Augen. Hier ist übrigens schon die nächste Stufe der Signale erreicht. Spätestens ab diesem Punkt sollten wir hellhörig werden.

Als nächstes kommen die Schmerzen und Entzündungen. Hier ist für viele der Punkt erreicht, an dem sie zum Arzt gehen, um sich ein Medikament zu holen, was sie von ihren Schmerzen befreit. Leider wird davon jedoch nicht etwa die Krankheit vertrieben, sondern es werden nur die Symptome gemildert!

Und die Schmerzen und Entzündungen können in ganz unterschiedlichen Bereichen sein. Ob es jetzt eine Entzündung im Magen-Darm-Bereich ist, eine Mandelentzündung, eine Blinddarmentzündung, eine Entzündung der Gelenke, oder aber – wenn es ganz blöde kommt – sogar eine Knochenhautentzündung.

Bei einigen schwellen die Lymphknoten an, die Leber reagiert mit Entzündung usw. Spätestens ab hier sollten wir beginnen, darüber nachzudenken: Warum reagiert der Körper so und was kann ich denn unternehmen, damit das wieder aufhört?

Das ist ein sehr deutlicher „Schrei“ unseres Organismus, dass hier nicht nur etwas nicht in Ordnung ist, sondern dass sich mittlerweile im Körper jede Menge Stoffwechselabfallprodukte angesammelt haben. Dazu kommt auch noch, dass dem Körper nicht ausreichend Wasser, Vitamine, Mineralien und andere Vitalstoffe zur Verfügung gestellt wurden.

Oftmals hören wir: „Ja so ein Schmarrn, Schlacken oder so was gibt es doch gar nicht!“ Jede Person, die an Gicht erkrankt ist, kann Dir da eine ganz andere Auskunft geben! Diese Menschen wissen sehr genau, dass sich Harnsäurekristalle sehr wohl im Körper absetzten können, und wie weh das tut, wenn es mal wieder (durch falsches Essen) eine fette Entzündung im dicken Zeh gibt. Auch Menschen, die jemals Nieren-, Gallen- oder Speichelsteine und so weiter hatten, können Dir vom Gegenteil berichten.

Das System ist überlastet und kaum noch in der Lage, die Dinge aus dem Körper raus zu schaffen, die dort nicht hingehören. In diesem Stadium entzündet sich auch oft die Haut. Es kann zu einer Dermatitis ( Entzündung der Haut) kommen, Furunkel, Geschwüre, dicke eitrige Pickel im Gesicht oder auf dem Rücken sind keine Seltenheit. Die Haut ist unser größtes Entgiftungsorgan und wenn die Haut noch reagiert, dann können wir letztendlich froh darüber sein, denn das Lymphsystem, Nieren und Leber sind zu diesem Zeitpunkt bereits überlastet.

Wenn die Geschwüre kommen, dann sind wir bereits auf dem stark absteigenden Ast, was unsere Gesundheit anbelangt. Nicht nur Hautgeschwüre können sich bilden, sondern der Körper „beschenkt“ uns mit Magengeschwüren und nässenden Geschwüren an Armen und Beinen.

Dann wird´s echt lebensbedrohlich. Wenn wir bis hier hin nicht reagiert haben, kann es sein, dass wir Tumore entwickeln. Der Arzt wird die Diagnose Krebs stellen. Ab hier ist der Körper derart geschwächt, dass die „Krebszellen“ beginnen, ein Eigenleben zu führen. Die Zellen befinden sich nicht mehr unter Kontrolle des Körpers, sondern haben begonnen, ein Eigenleben zu führen. Was das im Umkehrschluss bedeuten kann, brauche ich bestimmt nicht weiter auszuführen.

Lange genug hat der Körper versucht, uns auf gewisse Missstände aufmerksam zu machen. Doch irgendwann ist er dann so geschwächt, das er nicht mehr in der Lage dazu ist!

Du kannst es glauben oder – wenn es Dir nicht passt – auch lassen. Eines jedoch sollte Dir klar geworden sein:

Du hast es selbst mit in der Hand, wie gesund oder krank Du durchs Leben kommst!