Nach den Beschlüssen der EU soll die Wasserversorgung privatisiert werden können. So wenigstens die Aussage der EU-Politiker. Fakt ist jedoch, dass verschiedene EU-Mitgliedsländer praktisch gezwungen werden sollen, ihre Wasserversorgung zu privatisieren, damit ihr Haushalt besser in Ordnung kommt.

Nicht nur ich befürchte bei einer solchen Privatisierung, dass die Qualität des Wassers und die Zuverlässigkeit der Versorgung langfristig auf der Strecke bleiben oder nur noch für finanziell besser Gestellte überhaupt noch bezahlbar sind, denn das sind Faktoren, die den Preis bestimmen.

Die europäische Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“ sammelt Unterschriften, die den EU-Politikern folgendes vor Augen halten soll:

  1. Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Bürger und Bürgerinnen das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung haben.
  2. Die Versorgung mit Trinkwasser und die Bewirtschaftung der Wasserressourcen darf nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Die Wasserwirtschaft ist von der Liberalisierungsagenda auszuschließen.
  3. Die EU verstärkt ihre Initiativen, einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu erreichen.

Ihre Webseite mit weiteren Informationen, auf der man auch eine Unterschriften-Liste zum Mitmachen findet, ist hier zu finden:

http://www.right2water.eu/de