So, dann wollen wir mal sehen, was wir bereits wissen. Also: Nerven schwingen je nach Situation sowohl elektrisch als auch chemisch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Je entspannter desto langsamer, je konzentrierter oder auch angespannter/stressiger/hektischer desto schneller. Je langsamer desto mehr nach innen gerichtet ist die Aufmerksamkeit, desto mehr sind wir im Unterbewusstsein, also das, was nicht Verstand ist.

Und was nützt uns das im Mentaltraining?

Ups! Ich hatte im ersten Teil versprochen, dass ich in diesem Teil dazu komme zu erklären, wie dieses Wissen nun im Mentaltraining nützlich eingesetzt wird. Aber das Thema ist doch zu umfangreich und erklärungsbedürftig. So musst Du dich noch eine Weile gedulden. Aber ich verspreche Dir: Es wird nicht langweilig werden!

Im ersten Teil dieser kleinen Serie haben wir erfahren, dass unser Nervensystem mit Strömen und Botenstoffen arbeitet. Die Ströme kommen dabei als Impulse an – wie ein „Piep Piep“ – und werden durch Pulks von Botenstoffen weitergereicht. Übrigens: Damit das alles auch reibungslos funktioniert, müssen die Geschwindigkeit, in der die Impulse kommen, und die, in der die Pulks von Botenstoffen in den Synapsen ausgestoßen und weitergereicht werden, natürlich übereinstimmen.