RSS-Feed - was´n das? Und so was kann man dann auch noch nutzen? Vielleicht sogar mit Sinn?

Wenn man, so wie ich, viel im Internet unterwegs ist und so manch interessante Seite gefunden hat, auf der sich dann auch noch was bewegt - sprich: es kommt immer wieder etwas Neues dazu - dann hat man irgendwann eine unendliche Liste an Lesezeichen und einiges an Zeitaufwand, diese Seiten regelmäßig zu besuchen, um zu sehen, ob es wieder etwas Neues gibt. In solch einem Fall helfen RSS-Feeds ungemein.

Einen RSS-Feed kann man sich vorstellen wie ein Abonnement auf eine Internetseite oder einen Teilbereich davon. Sobald sich etwas auf der Seite geändert hat, wird man im Feed-Reader benachrichtigt und sieht die Überschrift und vielleicht auch einen Einleitungstext zu diesem Beitrag. Es gibt spezielle Programme, die diese Abonnements verwalten können, die gerade genannten Feed-Reader, die meisten Browser haben das aber auch schon eingebaut. In meinem heiß-geliebten Firefox mit der Sidebar-Erweiterung funktioniert das wunderbar.

Nun ist es allerdings so, dass man nicht jede Internetseite abonnieren kann. Sie muss schon ein Abonnement zur Verfügung stellen. Das erkennt man in der Regel an diesem Symbol: rss-feed Zum Abonnieren klickst Du einfach auf das Symbol. Es geht dann meist noch eine Seite auf, auf der Du das Abonnement bestätigst. Ab diesem Zeitpunkt bist Du automatisch up-to-date.

Je nachdem, wie dieser Feed angelegt ist, erhältst Du dann eine Benachrichtigung, wenn sich irgendwo etwas auf der Internetseite getan hat, oder aber zu einem bestimmten Teilbereich der Seite. So kannst Du bei mir verschiedene Feeds abonnieren: Den einen siehst Du gleich hier oben rechts neben dem Blog-Titel. Damit kannst Du mein Blog abonnieren und Dich benachrichtigen lassen, sobald ich etwas in die Welt hinausposaune. Dann kannst Du dich informieren lassen, sobald jemand einen Kommentar zu einem Thema im Blog geschrieben hat. Weiter habe ich einen Feed, wenn sich in der Bücherecke etwas tut und schließlich gibt es einen Feed bei den Seminaren und Veranstaltungen. So kann sich jeder den Themenbereich abonnieren, der ihn interessiert.

Mittlerweile überlege ich, ob Seiten, die keinen Feed anbieten, für mich überhaupt interessant sind, denn seit ich das mit den Feeds für mich entdeckt habe, bin ich in diesem Punkt unglaublich bequem geworden. Ich denke, ich bin da bestimmt nicht die Einzige...

Also wenn Du eine Homepage hast, auf der sich etwas tut, dann sieh zu, dass Du auch einen Feed anbietest!