Das Programm Gimp nennt sich Bildbearbeitungsprogramm, ist aber deutlich mehr. Denn neben der digitalen Bildbearbeitung eignet es sich hervorragend auch dazu, neue Bilder und Grafiken zu erstellen.

Gimp ist − wie alle meine bisherigen Tipps hier − Quell-offen, kostenlos, für so ziemlich alle Betriebssysteme zu haben und eine sehr gute Alternative zum sehr teuren Kaufprogramm Adobe Photoshop. Es kann hier in der aktuellen Version heruntergeladen werden: http://www.gimp.org/downloads/

Gimp beherrscht den Import und die Bearbeitung so ziemlich aller Bildformate, die es gibt. Es arbeitet mit Ebenen und hat Farbpaletten für RGB, HSV und CMYK (arbeitet intern aber immer mit RGB). In Gimp sind eine Menge Filter (Effekte) eingebaut. Mit  Erweiterungen und eigenen Scripten kann Gimp fast grenzenlos erweitert werden.

Gimp ist für Bilderstellung und -bearbeitung, das bedeutet, dass es Pixel-orientiert (bildpunktorientiert) ist. Das macht sich vor allem bei Vergrößerungen bemerkbar, dann wird das Bild "pixelig", weil hochgerechnet werden muss. Die andere Möglichkeit, grafische Darstellungen zu erzeugen, wären Zeichenprogramme, die Vektor-orientiert sind. Diese werden aber vor allem im technischen Bereich eingesetzt.