In letzter Zeit habe ich mich ja mit der Effizienz meines Schreibens befasst. Und dabei stieß ich auf ein Ärgernis ganz besonderer Art: Ich muss sehr viel korrigieren, Schreibfehler verbessern, Buchstabendreher richtig hin drehen und und und...

Das ist mir immer saurer aufgestoßen, weil es mich in meiner Schreibwut und meinem Gedankenfluss immer mehr behindert hat. Und so habe ich letzten Donnerstag spontan beschlossen: Jetzt lerne ich das 10-Finger-System!

Ein kurzes Googlen brachte mich auch auf ein feines Progrämmchen – natürlich aus der Open-Source-Szene – das sich TIPP10 nennt und hier zu haben ist: http://www.tipp10.com/de/

Es hat alles, was ein solches Programm braucht, von einblendbarer Hilfstastatur über Lernstatistiken und intelligenter Fehlerberücksichtigung bis hin zu den Hinweisen zu einer gesunden Körperhaltung beim Schreiben.

Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Einüben rein mechanischer Bewegungsabläufe so viel Spaß machen könnte. Aber es ist eben doch wesentlich einfacher, immer nur eine Taste zur Zeit zu drücken und auch eine feste Zuordnung von einem Finger zu bestimmten Tasten zu haben. Anders als beim Klavier...

Und selbst in etwas fortgeschrittenerem Alter macht es durchaus Sinn, das 10-Finger-System zu erlernen, wenn man vor hat, immer wieder zu schreiben.