Heute habe ich noch mal ein kleines, aber mächtiges Helferlein für den PC. Dieses Mal geht es um die Bearbeitung von Bildern.

Oftmals stehe ich vor dem Problem, dass das Bild, das ich gerade vor mir habe, für das Internet nicht wirklich geeignet ist. Sei es, dass es im falschen Format vorliegt oder zu groß ist oder links, rechts oben oder unten etwas auf dem Bild ist, was ich dort nicht haben will. Dann tritt bei mir IrfanView in Aktion.

IrfanView lässt sich hier herunterladen: http://www.irfanview.de/. Standardmäßig spricht das Programm englisch, aber die deutschen Sprachdateien sind mittlerweile gleich mit eingebaut und untere dem Menüpunkt „Options“ sogar ein eigener Untermenüpunkt „Change Language...“ vorhanden.

Mit diesem kleinen, für nicht kommerzielle Zwecke kostenlosen Programm kann man eine ganze Menge mit den Bildern machen. Ich habe selbst auch noch bei weitem nicht alles ausprobiert, aber ich bin jedes Mal begeistert, wie einfach dort das Konvertieren von einem zum anderen Format funktioniert. Einfach „speichern unter“ und den Dateityp auswählen, und schon ist das Bild im gewünschten Format, egal, welche technischen Hürden da im Hintergrund zu überwältigen sind.

Und das Ganze geht sogar für mehrere Bilder gleichzeitig, richtiger Stapelbetrieb! Dazu einfach „Datei - Batch/Stapel-Konvertierung“ aufrufen.

Was ich hier auch oft mache: Ich verkleinere die Bilder. Bilder, die von der Kamera angeliefert werden, sind ja meist riesig mit Auflösungen von über 2000 Bildpunkten. Das macht im Internet grundsätzlich nicht viel aus, da man dort ja angeben kann, wie groß das Bild dargestellt werden soll. Aber große Bilder sind auch von der Dateigröße her riesig und da dauert es dann ewig, bis ein Bild so weit ist, dass es auf der Webseite angezeigt werden kann. Es soll ja immer noch Gegenden in in Deutschland (der Welt sowieso) geben, die noch kein Hochgeschwindigkeits-Internet haben. Vom Smartphone mit seinen eingeschränkten Möglichkeiten will ich da gar nicht erst reden...

Okay, das mit dem Verkleinern geht auch im oben schon erwähnten Stapelbetrieb. In diesem Menü gibt es ein Häkchen für Spezialoptionen. Das muss gesetzt sein, dann ist der Schaltknopf „setzen“ auch aktiv. Und dahinter verstecken sich dann allerhand weitere Möglichkeiten, Bilder zu verändern. Mir reicht da meist, dass ich entweder die Breite oder die Höhe fest vorgebe und den Haken für proportional setze. Dann verzerrt nichts. Wenn es nicht ganz so sehr auf die Bildqualität ankommt oder die Bilder ziemlich klein angezeigt werden sollen, dann gehe ich auch noch mit der Farbtiefe herunter, das spart eine Menge in der Dateigröße.

Spiele doch einfach selbst mal damit. Aber Achtung: Ich würde genau darauf achten, dass das Zielverzeichnis ein anderes ist als das Verzeichnis für die Originalbilder, damit auch wirklich nichts überschrieben wird.