Die Entstehung der Realität

Die Entstehung der Realität

Wie das Bewusstsein die Welt erschafft

Jörg Starkmuth

Verlag J. Starkmuth
ISBN 978-3-00-014583-3

Es hat sich ja mittlerweile schon weit herumgesprochen, dass es keine objektive Wirklichkeit gibt. Alles, was wir wahrnehmen, ist ein Produkt dessen, was wir von unserer Umwelt mit unseren beschränkten Sinnen aufnehmen können und nochmals aufgrund unserer eingebauten biologischen Filter zur Weiterverarbeitung aus-sieben. In diesem Punkt bietet das Buch nicht direkt Neues.

Neu ist jedoch, dass Jörg Starkmuth auf den Grundlagen der „neuen Physik” ein Weltbild entwickelt, das es in sich hat. Es verbindet die naturwissenschaftliche Sicht auf das, was ist, und wo es herkommen könnte mit der spirituellen Sichtweise eines gläubigen Menschen.

Neu ist die Sichtweise, dass wir keine getrennten Individuen sind, sondern Teile einer universellen Bewusstseinsstruktur, die in jedem Augenblick aktiv am Schöpfungsprozess teilnimmt. Na ja, so neu auch wieder nicht, denn Jesus sagte ja schon: „Der Herr und ich sind eins” und in anderen Religionen finden sich ebensolche Hinweise. Aber alleine mit dieser Annahme der universellen Bewusstseinsstruktur bringt Starkmuth ein physikalisch fundiertes, in sich schlüssiges Weltbild zustande, das Religion und Physik (und wenn man so will auch die Esoterik) in ein gemeinsames, sich nicht mehr widersprechendes Ganzes zusammenfügt. Und er zeigt Fallstricke auf, die uns daran hindern, dieses Potential auszunutzen.

Man muss nicht Physik, Theologie oder Philosophie studiert haben, um dieses Buch zu verstehen. Es ist auch nicht direkt ein wissenschaftliches Buch. Offenheit und Unvoreingenommenheit reichen aus, um mit diesem Buch zurecht zu kommen. Die Beispiele und Erläuterungen sind so gewählt, dass jeder sie verstehen kann.

Trotzdem: Ich finde, das Buch ist nicht als Bettlektüre geeignet! Es sein denn, man hat am nächsten Tag nichts vor...